Waschbares hält nur, wenn es richtig gewaschen wird. Nichts Kompliziertes, aber zwei, drei Gewohnheiten machen den Unterschied.
Mit der übrigen Wäsche
Alles, was mit Küche und Bad zu tun hat, kommt bei 30 oder 40 °C in die Maschine, zusammen mit Geschirrtüchern und Handtüchern. Ein eigener Gang oder ein Wäschenetz ist nicht nötig.
Niemals Weichspüler
Das ist die einzige echte Regel. Weichspüler legt einen Film auf die Fasern, und ein Schwamm oder ein Küchentuch, das ihn abbekommen hat, saugt nichts mehr auf. Ein Schuss Haushaltsessig im Fach macht die Wäsche ebenso weich, ohne den Stoff zu verschließen.
Die Saugkraft kommt mit der Zeit
Waffelpiqué und Bambusfrottee saugen nach einigen Wäschen besser als am ersten Tag: die Appretur, die sie ab Rolle glatt macht, löst sich nach und nach. Ein neuer Schwamm, der das Wasser abzuweisen scheint, ist nicht misslungen, sondern neu.
Das Trocknen
Am besten an der Luft. Der Trockner funktioniert, ermüdet die Fasern aber schneller und kann Baumwolle einlaufen lassen.
Die Ausnahmen
Die Abdeckhaube und alles aus Wachstuch werden mit einem feuchten Schwamm abgewischt, statt in die Maschine zu wandern: Hitze greift die Beschichtung an. Das Trockenwärmekissen wird gar nicht gewaschen — sein Inhalt muss trocken bleiben.
Wie lange das hält
So lange die Naht hält und der Stoff aufsaugt. Ein Küchenschwamm nutzt sich irgendwann ab, wie sich ein Geschirrtuch abnutzt; wenn er ausgedient hat, wird er zum Putzlappen statt zu Abfall.